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RWÜ I - SC Unterpfaffenhofen II - 1:4

Geschrieben von Norbert Graup.

An diesem Sonntag ging es für Überacker gegen den Tabellen 3. Der Abstand in der Tabelle deutete auf ein klares Ergebnis hin, welches dann am Ende auch durch die Gäste erreicht wurde. Wie kam es dazu? Diese Frage habe ich mir die letzten zwei Tage des Öfteren gestellt, auch wurde ich mit der frage nach den kausalen Zusammenhängen mehr als mir lieb war konfrontiert. Eine Antwort erschließt sich mir nur schwerlich. Aber nun zum Spiel:

Florian Weiß startete angeschlagen ins Spiel. Er verletzte sich am Donnerstag im Training, konnte aber auflaufen. Im Gegensatz zum Spiel in Gernlinden fehlte Bögl Philip, der in London weilte, auch Loder Wolfgang rutschte aus der ersten Reihe in die Zweite. Rückkehrer waren Skorupa Hansi und Grünwald Peter. Dieser wird, in diesem hoffentlich objektiven Bericht,  noch eine besondere Rolle zukommen. Veränderungen in der taktischen Grundordnung waren wieder von Nöten. Braun Markus spielte hinter den Spitzen, Lengenfelder über rechts, Skorupa über links, Stuber (irgendwie) in der Mitte.

Die Rot Weißen begannen, wie in den letzten Spielen auch, druckvoll. Man versuchte gerade in der ersten Halbzeit gefällig zu spielen und die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen. Dies gelang auch gut und so konnte man die ein oder andere Kombination nach vorne tragen. Geduldig erspielte man sich im Mittelfeld leichte Feldüberlegenheit. Jedoch waren die Gäste spielerisch und kämpferisch stark. Nicht zu Unrecht sind sie im vorderen Drittel der Tabelle zu finden. Jedoch konnte man keinen Unterschied zwischen den Mannschaften erkennen, welcher die eindeutige Position in der Tabelle klar stellen würde. Aus meiner Sicht war es sogar eher so, dass die Hausherren, gerade in der 1. Halbzeit eindeutig das Zepter in der Hand hielten.

Aber wieder kam es im Aufbau zu einem dummen Abspielfehler. Der Ball gelangte steil auf einen Spieler aus Unterpfaffenhofen. Der lief von links in den Strafraum in Richtung Auslinie. Grünwald Peter sah sich genötigt eine Grätsche anzusetzen. Mit einem lauten Schmerzensschrei flog der Unterpfaffenhofener von den Beinen. Ein Pfiff -  Strafstoß. Grünwald beteuerte, dass er den Spieler nicht mal berührt habe. Auch sah er gelb. Wobei sich alle einig waren, dass der Schiedsrichter zu Recht gepfiffen hat. Es war nicht erkennbar, ob er falsch lag. Nun es folgte das 0:1. In der Folge spielte man weiter in Richtung Gästetor. Dies wurde auch belohnt. Kurz vor der Halbzeit brach wieder Grünwald am linken Flügel durch. Wurde schön von Brauch Florian angespielt und konnte von innerhalb des Strafraums zum 1:1 einnetzen. Er machte seinen Fehler wieder wett. Doch leider waren da noch ein paar Minuten bis zur Pause zu spielen. Ein Foul ca. 20 Meter vor dem Tor von Überacker brachte einen Freistoß für die Gäste. Dieser wurde abgeblockt und gelangte abermals zu einem Spieler der Gäste. Dieser schoss in hohen bogen aufs Tor. Der Ball titscht gegen die Latte. Von dort direkt zu einem freistehenden Spieler aus U-pfaff. Dieser steht alleine vor Rücker und macht das 1:2. Kurz darauf erfolgte der Pausenpfiff. Man lag wieder 2:1 zurück und wusste eigentlich auch nicht woran es lag. U-Pfaff hatte weder ein Übergewicht im Spiel und folglich keine klaren Chancen.

Nun die zweite Halbzeit ist schnell beschrieben. Überacker wollte den Ausgleich, rannte gegen den Strafraum an und wurde bestraft. Das 3:1 und das 4:1 folgten. Peter Grünwald musste wegen erneuten Foulspiel und drohender Ampelkarte vom Feld genommen werden. Für ihn kam Egorov Anton. Man erspielte sich noch Chancen, welche aber aus eigener Nachlässigkeit oder wie in einem Fall an dem Torhüter lag, welcher einen Ball aus dem Dreieck fischte. Mit dem Schlusspfiff war die Enttäuschung groß. Nun Überacker hat kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Man befindet sich derzeit auf einem Abstiegsplatz. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Ein Wort zum Schiedsrichter. Dieser leitete die Partie souverän und fehlerfrei. Schade, dass diese Leistung in unserer Klasse eher die Ausnahme ist.

Jetzt beginnt wieder die Ursachenforschung und am nächsten Sonntag fährt man zum nächsten schweren Brocken – Geiselbullach.