RWÜ I - SV Puchheim I - 1:0
Sechs Wochen der intensiven Vorbereitung waren endlich vorbei. Nun sollten die Früchte für die Mühen gegen die Gäste aus Puchheim geerntet werden. Urlaubs bedingt fehlten Christian Hoerl, Johann Skoruppa und Ismael Kurban. Ansonsten konnte Spielertrainer Sebastian Müller auf alle Kräfte zurück greifen. Probst Peter stand für Christian Hoerl zwischen den Pfosten. Markus Gradl besetzte die linke Seite für den fehlenden Johann Skoruppa. Im Sturm spielte Markus Lengenfelder für Ismael Kurban.
Von Spielbeginn an war bei den Rot-Weißen die Nervosität anzusehen. Es war zu spüren, daß die Mannschaft unbedingt einen Sieg einfahren und keinen Fehler machen wollte. Das Kurzpassspiel gelang anfangs nur andeutungsweise. Dies gründete in einigen Unkonzentriertheiten und der eben erwähnten Nervosität. Jedoch zwang man den Puchheimern das Spiel auf. Diese sorgten für die erste Großchance aus einer Standardsituation. Ein Freistoß von Halblinks, ca. 20 Meter vor dem Überackerer Tor wurde von einem Puchheimer direkt aufs Tor gezogen. Der Ball nahm fahrt in Richtung rechtes Kreuzeck auf. Doch der gut aufgelegte Peter Probst fischte den Ball aus dem Winkel und klärte zur Ecke. Doch Überacker spielte weiter in Richtung des Tors der Gäste und konnte sich eine Ecken und Chancen erspielen, welche aber nicht zum Tor führten.
In der Halbzeitpause wurde vom Trainer der Kurs weiter in Richtung Gästetor vorgegeben. Markus Lengenfelder blieb in der Kabine und Florian Brauch übernahm die zweite Sturmspitze neben Thomas Diesinger. In der Zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichener. Wieder konnte Peter Probst sich zwischen den Pfosten beweisen und unterstrich seine sehr gute Leistung bei einigen Aktionen. Aber auch Überacker spielte weiter nach vorne. Manfred Giggenbach grätschte einen quer durch den 16ner gespielten Ball knapp am rechten Pfosten vorbei. Sebastian Müller köpfte einen butterweich von Spielführer Rene Stuber hereingebrachte Flanke an die Latte. In der 60 Minute mußte Tim Drechsel den Platz verlassen. Für ihn kam Wiedmann Franz, welcher die Position des Liberos übernahm. Die Puchheimer hätten einen Elfmeter erhalten können, wenn nicht müssen. Rene Stuber behinderte einen Einschussbereiten Stürmer entscheidend. Der Schiedsrichter hatten dieses Vergehen aber nicht gesehen, sehr zum Ärger des Trainers der Gäste.
Als schon niemand mehr an ein Tor bei dieser Hitzeschlacht glaubte und die Nachspielzeit bereits lief, passte Markus Gradl in die Tiefe des Raums auf Sebastian Müller. Der mobilisierte die letzten Kräfte ging in den 16ner und schoss rechts unten ins kurze Eck des Tors. Hier kann sich nur an die Meinung des FFB-Tagblatt angeschlossen werden: Eine läuferische Glanzleistung beider Mannschaften.
Aufstellung: Probst, Weiß, Meier, Stuber, Drechsel, Braun, Gradl, Giggenbach, Müller, Lengenfelder, Diesinger --- Wiedmann F., Egorov, Brauch, Heggmeier M.
